Ich bin Jörg Rauls, online meist als JDRauls. Ich schreibe für Leute, die mit der Realität klarkommen. Bei mir gibt es keine seichten Wohlfühlgeschichten für zwischendurch. Was ich aufschreibe, kommt mitten aus dem Leben, geht unter die Haut und bricht mit Erwartungen.
Ein Leben verläuft selten gerade. Ein Sturz aus vier Stockwerken als Kleinkind, gebrochene Knochen, Heime, die Dunkelheit der eigenen Herkunft und harte Abschiede. Wer so aufwächst, lernt zwei Dinge: Wie man im Kopf Festungen baut und wie man Systeme versteht.
Später kamen die Kämpfe mit der Realität: Die eigene Autonomie gegen Riesen in der Musikindustrie verteidigen, zwei Wochen Knast, harte Knochenarbeit im Handwerk und in der IT, bis der Körper endgültig den Stecker zieht. Wer keine Haltesysteme geschenkt bekommt, baut sich selbst welche. Aus Daten, Code und ehrlichen Worten.
Wer meine Sachen liest, kennt Lara. Sie ist keine Heldin auf dem Podest. Sie baut Scheiße, trifft falsche Entscheidungen und eckt an. Scheinbar liest man die Geschichte einer jungen Frau in einer Druckerei, die Blätter sortiert und versucht, im Alltag zu funktionieren.
Aber der eigentliche Twist liegt tiefer: Die Druckerei, das Einsortieren der Stapel, die Risse an der Decke und die stumme Distanz zur Welt sind die Metaphern für das, was man selbst durchgemacht hat. Wer genau hinschaut, findet zwischen den Zeilen Verweise, Insider und Geheimnisse, die meine Bücher zu einem großen Ganzen verbinden.
Ich schreibe ohne geschönte Beschreibungen oder gekünstelte Dialoge. Mir geht es nicht darum, dem Massenmarkt zu gefallen. Ein gutes Buch muss bewegen, Reaktionen auslösen und manchmal auch wehtun. Ich verpacke die eigene Hölle nicht in Verzweiflung, sondern in eine präzise, ehrliche Form.
Danke fürs Lesen
Danke an alle, die sich die Zeit nehmen. Meine Geschichten fordern Zeit und Herzblut. Wer sie liest, nimmt ein Stück dieser Reise mit.